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Das Festgeldkonto als sichere Art der Geldanlage

Es gibt heutzutage nur wenige Geldanlagen, die nahezu ohne Einschränkungen als sicher bezeichnet werden können. So sind beispielsweise nur vier unterschiedliche Arten von Geldanlagen durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Neben den Sichteinlagen, dem Tagesgeld und den Spareinlagen zählen auch Termingelder bzw. Festgelder dazu. Das Festgeldkonto gilt als sehr sichere Art der Geldanlage, was daher eine Haupteigenschaft des Festgeldes und zugleich wohl auch der größte Vorteil dieser Geldanlage ist. Ein Festgeldkonto kann bei fast jedem Kreditinstitut eröffnet werden, sei es in der Geschäftsstelle der Filialbanken oder über das Internet, wo Festgelder von den Direktbanken unter verschiedenen Bezeichnungen, wie etwa Zinskonto, Termingeldkonto oder Festzinsanlage, angeboten werden. Im Gegensatz zum Tagesgeldkonto ist es beim Festgeldkonto so, dass über das auf dem Konto als Guthaben befindliche Kapital nur am Ende der Laufzeit verfügt werden kann. Der Anleger vereinbart beim Festgeldkonto stets mit der Bank, für welchen Zeitraum er sein Geld auf dem Konto deponieren möchte. Es stehen meistens eine Reihe von möglichen Laufzeiten zur Verfügung, angefangen von 30 Tagen bis hin zu mehren Jahren. Zu den Vorteilen zählt beim Festgeldkonto sicherlich auch die Tatsache, dass keine Gebühren oder anderweitige Kosten für den Anleger anfallen.

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Worauf man beim Festgeldkonto Vergleich achten sollte

Falls man sich dafür entscheidet, sein Kapital für mehrere Jahre auf dem Festgeldkonto anzulegen ist jedoch zu beachten, dass eine vorzeitige Verfügung nicht möglich ist bzw. diese nur in Ausnahmen von den Banken genehmigt wird. Sollte die Bank einer solchen vorzeitigen Verfügung zustimmen, werden dann meistens Vorschusszinsen fällig. Beim Vergleich zwischen den Anbietern sollte beim Festgeldkonto darauf geachtet werden, dass sich die angebotenen Zinssätze meistens an mehreren Kriterien orientieren, und es nur selten der Fall ist, dass eine Bank nur einen Zinssatz offeriert. So richtet sich die Verzinsung auf dem Festgeldkonto häufig nach der Höhe der Anlagesumme und zudem nach der gewählten Anlagedauer (Laufzeit). Beim Festgeldkonto gilt diesbezüglich die relativ einheitliche Devise, dass der Zinssatz bei steigender Laufzeit ebenfalls Schritt für Schritt ansteigt, was ebenso auf das Verhältnis eine relativ geringen zu einer höheren Anlagesumme zutrifft. Wer also beispielsweise 100.000 Euro für drei Jahre auf dem Festgeldkonto anlegt, der wird sicherlich fast immer einen (deutlich) höheren Zinssatz bekommen, als wenn 20.000 Euro für drei Monate angelegt werden. Ebenfalls beachten sollte man bei einem Vergleich der Angebote, wie hoch die Einlagensicherung bei der jeweiligen Bank ist. Möchte man ein Festgeld bei einer ausländischen Bank nutzen, und zwar nicht in Euro, so sind besonders die möglichen Währungsrisiken zu beachten.

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